Vorstellungsgottesdienst der Konfirmand:innen

Mon, 05 Jul 2021 09:43:25 +0000 von Anne Gerda Schrader

© Bernd Weber
Am 20. Juni haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde Einbeck vorgestellt. Es gab zwei Gottesdienste im Innenhof an der Neustädter Kirche, den die 43 Konfis zusammen mit Pastor Daniel Konnerth und Pastorin Anne Schrader gestaltet hatten.
„In der Taufe hat Gott „ja“ zu euch gesagt. Bei der Konfirmation seid ihr dran, „Ja“ zu sagen: ja zu Gott und eurem Glauben.“ Leitete Pastorin Schrader den Gottesdienst ein. Doch was heißt das eigentlich? Was bedeutet Gott und der Glaube diesen jungen Menschen? Um den Familien und Freunden nicht nur zu erzählen, sondern sogar zu zeigen, was für sie Glaube bedeutet, haben die Konfis in kleinen Gruppen mehrere Stationen entworfen, die die Gottesdienstteilnehmenden dann ausprobieren konnten. 
Da gab es beispielsweise das „Rote Band“, in welchem sich bis zu 10 Menschen gegenseitig getragen haben. Glaube ist Vertrauen, etwas, in das ich mich anlehnen kann. 
Es gab einen Parcours, der mit verbundenen Augen überwinden werden konnte. Glaube ist das Vertrauen, dass Gott mich leitet und begleitet, auch durch undurchsichtige Zeiten und über Hürden hinweg. 
Die Teilnehmenden hatten aber auch eine Station, in der sie den Jugendlichen Segenswünsche aufschreiben konnten. Diese wurden dann als Bötchen gefaltet und auf dem Meer fahren gelassen.
Die Konfis hatten in der Vorbereitung Glaubenssätze aufgeschrieben. In der Predigt gab es dann ein Spiel. Pastor Daniel Konnerth hatte ein paar dieser Glaubenssätze mit denen von Konfi-Eltern und berühmten Theolog:innen vermischt. Alle durften raten, welche Sätze wohl von welcher Gruppe kamen. Das Ziel dieses Spieles war, darzustellen, dass wir alle fähig sind, über Glauben und Gott zu sprechen. Luther nannte das das „Priestertum aller Gläubigen.“ Nach diesen schönen Vorstellungsgottesdiensten freuen wir uns auf die Konfirmationen, die nächstes Wochenende anstehen. Und sicher erinnern sich einige, zu was die jungen Theologen da „ja“ sagen 
Quelle: Bernd Weber